Cycling Visionaries Awards – Project Details

 
 

VELO IN – DER FAHRRAD DRIVE IN

VELO IN is a special gastronomical resting place concept for cyclists, which offers a drive-through for bikes. Furthermore the bike acts as center of the draft, which can be seen in the three different types and possibilities of resting. Bike and cyclist stay together all along their stop at a VELO IN station; from the arrival and the order to the sitting/resting place and finally the departure.

IST-SITUATION



Fährt man den Danauradweg einmal ab, fällt einem bald auf, dass es kaum Gastronomie und Raststationen gibt, die auf den Fahrradfahrer und den Fahrradsport abgestimmt sind. Dabei boomt der Fahrradtourismus in Österreich seit einigen Jahren regelrecht; der österreichische Teil des Donauradwegs ist besonders viel befahren. Was man häufig findet sind unübersichtliche Rad-Abstellplätze vor Imbissbuden, wo man sich oft zweimal überlegen muss, ob man hier auch wirklich einen sicheren Platz für seinen Begleiter gefunden hat. Die typischen Raststationen sprechen außerdem meist eine Zielgruppe von 45-60 Jahren an, was für junge, naturverbundenen Sportbegeisterte, nicht unbedingt attraktiv wirkt. Nicht zuletzt auch weil die meisten sogenannten Radltreffs oft ungestaltet und unübersichtlich sind.

KONZEPT VELO IN



DIE ANKUNFT



Schräg gestellte Lamellenwände bei der Einfahrt samt Überdachung mit Verbindung zum Imbissquader bilden eine Art Rahmen, der Vorbeifahrenden einen bestimmten Einblick in die Raststation verschaffen und den Radfahrer zum Drive-In ziehen soll.

Der Drive-In besitzt „Fußabstell-Spuren“ links und rechts und eine durchgehende Greifstange am Pult, damit der Radfahrer beim Bestellvorgang nicht vom Rad absteigen muss. Dabei ist die äußere Spur unterbrochen, damit Radfahrer auch zwischendurch die Schlange verlassen können. Die Übergabe der Jausen erfolgt über faltbare, gebrandete Kartons, die man am Lenkrad einhaken kann, damit man beide Hände frei fürs Lenken behält.



RASTEN



Velo In bietet eine moderne Rastmöglichkeit für drei Unterschiedliche Radfahrtypen. Die Idee ist, dass das Fahrrad auch beim Rasten präsent ist und somit ein ständiger Begleiter bleibt:



1. Der Schnellimbisstisch – für Radler, die es eilig haben



Der Sattel bildet das Sitzmöbel zum Tisch; dessen Beine bilden Abstützflächen für die Füße des Rastenden.



2. Der Vier-Personen+Rad-Tisch – für länger Verweilende



Hier sind die Tischbeine verstärkt und besitzen Öffnungen, die als Fahrradständer dienen.



3. Der Ich-will-nicht-unbedingt-etwas-konsumieren-aber-mal-meine-Füße-in-der-Donau-abkühlen-und-die-Sonne-genießen-Platz – für Nicht-Unbedingt-Konsumenten



Hier gibts Einlässe im Boden, wo das Vorderrad des Fahrrades reingestellt und fixiert werden kann.





USING MOVEMENT



Die Imbiss Box verfügt auf der dem Radweg zugewandten Seite eine Lamellenwand – jede Lamelle besitzt einen dreieckigen Grundriss – die für die von der geweiligen Seite des Radwegs kommenden Fahrer, durch die schrägen Winkel unterschiedliche Informationen sichtbar werden lässt. Durch dieses Prinzip wird die Bewegung, also der Weg, den der Fahrradfahrer beim Vorbeifahren an der Raststation zurücklegt aufgegriffen und durch die Architektur übersetzt. Diese Fläche könnte für Werbezwecke genutzt werden, oder den Raststätten einen Stationencharakter verschaffen. – Mögliches Aufdruckbeispiel: “Base 05 – Noch 30 km nach Wien, Zeit für eine Pause!” und von der anderen Richtung Kommende bekämmen bei der gleichen Station folgendes zu lesen: „Base 05 – Noch 35km bis Tulln. Gönn dir eine Pause!“




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Andrea Zuniga Espinoza

Wien, Austria

Category: Urban Planning and Urban Design

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